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	<title> &#187; Kieselstein-Technik</title>
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		<title>R&#252;ckst&#228;nde in die Time Box &#8211; Kieselstein Nr. 2</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/10/12/ruckstande-in-die-time-box-kieselstein-nr-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Pomodoro-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückstände]]></category>
		<category><![CDATA[timeboxing]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Kieselstein ist erfolgreich platziert. Es wird Zeit den zweiten zu legen! Dieses Mal will ich meinen R&#252;ckst&#228;nden zu Leibe r&#252;cken in kleinen und machbaren Mikroschritten, die gar nicht in den Verdacht kommen k&#246;nnen, mich einsch&#252;chtern zu wollen. Der Berg der R&#252;ckst&#228;nde ist nicht klein, deshalb stellt sich wieder die Frage, wie ich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-12" title="Backlog" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Backlog.jpg" alt="Backlog" width="275" height="366" />Der <a href="../2009/09/28/inbox-zero-mein-erster-kieselstein/" target="_blank">erste Kieselstein</a> ist erfolgreich platziert. Es wird Zeit den zweiten zu legen!</p>
<p>Dieses Mal will ich meinen R&#252;ckst&#228;nden zu Leibe r&#252;cken in kleinen und machbaren Mikroschritten, die gar nicht in den Verdacht kommen k&#246;nnen, mich einsch&#252;chtern zu wollen. Der Berg der R&#252;ckst&#228;nde ist nicht klein, deshalb stellt sich wieder die Frage, wie ich aus der Riesenaufgabe einen Kieselstein mache, d.h. den kleinsten Schritt in Richtung des gro&#223;en Zieles (alle R&#252;ckst&#228;nde sind abgearbeitet), der noch Wirkung erzielt.</p>
<p>Zu diesem Zweck erscheint es mir am Einfachsten, eine bestimmtes Zeitpensum (eine Zeitbox) zu definieren innerhalb derer ich mich um meine R&#252;ckst&#228;nde und eben nur darum k&#252;mmern m&#246;chte. Eine sehr sch&#246;ne Ausarbeitung dieser Technik, die time boxing genannt wird, nennt sich “<a href="http://www.pomodorotechnique.com/" target="_blank">Pomodoro-Technik</a>“. Ein Bild das sich auf den Kurzzeitmesser in Form einer Tomate (Pomodoro) f&#252;r die K&#252;che bezieht. Und weil der Urheber dieser Technik (Francesco Cirillo) 25 Minuten f&#252;r eine gute Gr&#246;&#223;e einer Zeitbox h&#228;lt, will ich dies auch mal so &#252;bernehmen.</p>
<p>Hier also die Beschreibung meines Kieselsteins:</p>
<ul>
<li>Jeden Morgen zum Tagesstart arbeite ich ausschlie&#223;lich an meinem R&#252;ckst&#228;nden</li>
<li>Die Zeitdauer hierf&#252;r lege ich auf 25 Minuten (1 Pomodoro) fest</li>
<li>Ich arbeite nach dem Prinzip “lifo” (last in first out), d.h die aktuelleren R&#252;ckst&#228;nde werden zuerst erledigt.</li>
<li>Das Abarbeiten der R&#252;ckst&#228;nde erfolgt nach dem gleich Prinzip wie das Leeren des Eingangskorbes:
<ul>
<li>wegwerfen</li>
<li>sofort erledigen</li>
<li>zur baldigen Erledigung notieren (nozbe.com) und ablegen</li>
<li>ablegen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Auch hier werde ich wieder w&#228;hrend 5 Arbeitstagen genau beobachten und schriftlich festhalten was mit mir (und dem Kieselstein) passiert.</p>
<p>Das wars f&#252;r dieses Mal.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Euch<br />
Euer<br />
Michael</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufschieben oder Schaffen &#8211; der Modus macht´s</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/10/05/aufschieben-oder-schaffen-der-modus-machts/</link>
		<comments>http://michaelletzel.de/2009/10/05/aufschieben-oder-schaffen-der-modus-machts/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 12:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe nun eine Woche des Selbstversuches “Kieselstein-Technik” hinter mich gebracht und das ist hierbei die wichtigste Erkenntnis: Ob wir aufschieben oder was schaffen h&#228;ngt ganz wesentlich von dem “Modus” ab in den wir uns selbst versetzen! Wir alle kennen das: Wenn wir im B&#252;ro sitzen und erst mal angefangen haben, im Internet zu surfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-22" title="Schalter" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Schalter.jpg" alt="Schalter" width="270" height="370" />Ich habe nun eine Woche des Selbstversuches “Kieselstein-Technik” hinter mich gebracht und das ist hierbei die wichtigste Erkenntnis:</p>
<p><strong>Ob wir aufschieben oder was schaffen h&#228;ngt ganz wesentlich von dem “Modus” ab in den wir uns selbst versetzen! </strong></p>
<p>Wir alle kennen das: Wenn wir im B&#252;ro sitzen und erst mal angefangen haben, im Internet zu surfen (manche sagen auch: Nach wichtigen Informationen suchen), dann kann es manchmal Stunden dauern, bis wir uns wieder daran erinnern, was wir eigentlich zu tun haben….</p>
<p>…meine Theorie hierzu: Wir sind nicht wirklich faul sondern wir haben uns schlicht in den falschen Modus versetzt (in dem Fall in den Surf-Modus) und dann den Schalter zum Umschalten in den “Schaff-Modus” nicht mehr gefunden. Wenn das so stimmt, dann m&#252;sste es umgekehrt ja m&#246;glich sein, dass wir uns in einen produktiven Modus versetzen, der es dann seinerseits erschwert, aufzuschieben oder sonstige Dinge zu tun, die jetzt nicht an der Reihe sind…?!?</p>
<p>Ob diese Modus-Theorie stimmt m&#252;sste die Praxis zeigen. Bei mir war es nun aber diese Woche so, dass die Praxis bei meinem <a href="../2009/09/28/inbox-zero-mein-erster-kieselstein/" target="_blank">Kieselstein Nr. 1</a> funktioniert hat &#8211; die Theorie habe ich erst danach entwickelt.</p>
<p>Nochmal kurz zur Erinnerung: Ich wolle t&#228;glich meinen Eingangskorb leeren, d.h. alle Papiere, die sich am Vortag dort angesammelt haben auf die ein oder andere Weise abarbeiten. Abarbeiten hie&#223; sofort erledigen oder zur baldigen Erledigung notieren und in bis dahin an geeigneter Stelle ablegen. Und siehe da: Dies hat wunderbar funktioniert, ohne dass es besonders anstrengend gewesen w&#228;re. Ich bin sehr selten auf die Idee gekommen, etwas anderes zu tun und wenn, dann dann wollte ich immer relativ schnell wieder zur&#252;ck zu meinem Kieselstein!</p>
<p>Nun denn, das war also ein super Einstieg und jetzt wird es h&#246;chste Zeit, dass ich meinen n&#228;chsten Kieselstein suche. Doch davon sp&#228;ter mehr…</p>
<p>Euer<br />
Michael</p>
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		</item>
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		<title>Inbox zero &#8211; mein erster Kieselstein</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/09/28/inbox-zero-mein-erster-kieselstein/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[gtd]]></category>
		<category><![CDATA[inbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit: Ich beginne heute damit meinen ersten &#246;ffentlichen Kieselstein zu platzieren. Ganz bewusst und auch, um die Kieselstein-Technik in Theorie und Praxis auszuarbeiten.Es geht um die Regeln f&#252;r das Leeren (und voherige F&#252;llen) meines Eingangskorbes. Der Begriff “inbox zero” wurde durch den wohlbekannten Blogger Merlin Mann gepr&#228;gt und besonders in einem fantastischen Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit: Ich beginne heute damit meinen ersten &#246;ffentlichen Kieselstein zu platzieren. Ganz bewusst und auch, um die Kieselstein-Technik in Theorie und Praxis auszuarbeiten.Es geht um die Regeln f&#252;r das Leeren (und voherige F&#252;llen) meines Eingangskorbes. Der Begriff “inbox zero” wurde durch den wohlbekannten Blogger Merlin Mann gepr&#228;gt und besonders in einem <a href="http://inboxzero.com/video/" target="_blank">fantastischen Video</a> beschrieben. Merlin bezieht sich auf die E-Mail-Inbox, w&#228;hrend es mir bei meinem Kieselstein um den “analogen” Eingangskorb geht &#8211; den mit dem echten Papier drin…Dann will ich also mal ganz konkret beschreiben, worum es bei diesem Kieselstein geht:</p>
<ul>
<li> alle im Verlauf des Tages eingehenden “Papiere” werden unbearbeitet in den Eingangskorb (Inbox) gelegt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Anrufe und m&#252;ndlich vorgetragene Anliegen werden notiert (1 Blatt pro Anruf/Anliegen). Diese Notizbl&#228;tter kommen ebenfalls in die Inbox</li>
</ul>
<ul>
<li>Zum Tagesstart werden die Posteing&#228;nge des Vortages wie folgt abgearbeitet:
<ul>
<li>Wegwerfen &#8211; nicht ben&#246;tigtes Zeug wird einfach weggeworfen</li>
<li>Erledigen &#8211; was einigerma&#223;en schnell geht wird erledigt</li>
<li>Erfassen &#8211; was nicht erledigt werden kann wird erfasst, soweit sich daraus eine T&#228;tigkeit ergibt (bei mir geschieht dies in der GTD-Software <a href="http://www.nozbe.com/" target="_blank">Nozbe</a>)</li>
<li>Ablegen &#8211; alle Papiere werden, soweit sie aufbewahrt werden m&#252;ssen entsprechend aufger&#228;umt (= abgelegt)</li>
</ul>
</li>
<li>der Eingangskorb wird auf diese Weise einmal t&#228;glich vollst&#228;ndig geleert &#8211; INBOX ZERO</li>
</ul>
<ul>
<li>Der E-Mail-Posteingang ist NICHT Bestandteil dieses Kieselsteines</li>
</ul>
<p>An 5 aufeinander folgenden Tagen werde ich ganz genau beobachten, wie es mir mit diesem Kieselstein geht und schriftlich meine Erfahrungen damit festhalten &#8211; positive und negative. Nachdem ich mich 5 Tage lang voll auf den Kieselstein konzentriert habe, kommt f&#252;r diesen die n&#228;chste Stufe der Kieselstein-Technik. Dazu sp&#228;ter mehr.Das wars mal f&#252;r heute.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Euch</p>
<p>Euer<br />
Michael</p>
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		<title>Hilfe ich bin ein Versager</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 05:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns kennen sicherlich dieses garstige Gef&#252;hl: Vieles haben wir uns vorgenommen, Vieles probiert aber nur Weniges ist wirklich gegl&#252;ckt. Wir wollten regelm&#228;&#223;ig Sport treiben &#8211; jetzt reicht´s nur noch f&#252;r Extreme-Couching. Wir wollten abnehmen &#8211; irgendwie sabotiert uns die Anzeige der Waage. Wir wollten zu Hause mal so richtig ausmisten &#8211; jetzt halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns kennen sicherlich dieses garstige Gef&#252;hl: Vieles haben wir uns vorgenommen, Vieles probiert aber nur Weniges ist wirklich gegl&#252;ckt. Wir wollten regelm&#228;&#223;ig Sport treiben &#8211; jetzt reicht´s nur noch f&#252;r Extreme-Couching. Wir wollten abnehmen &#8211; irgendwie sabotiert uns die Anzeige der Waage. Wir wollten zu Hause mal so richtig ausmisten &#8211; jetzt halten wir das Chaos schon fast f&#252;r den Normalzustand. Wir wollten weniger vor der Glotze sitzen &#8211; das neue Heimkino-System muss sich aber auch rechnen…Die Liste lie&#223;e sich unendlich fort f&#252;hren und jeder der dies liest k&#246;nnte sicherlich ohne weiteres Nachdenken f&#252;nf weitere Beispiele anf&#252;hren.<br />
Das Problem ist, dass wir uns irgendwann selbst nicht mehr leiden k&#246;nnen, weil wir sp&#252;ren, dass wir uns mehr und mehr selbst bel&#252;gen. Dabei haben wir uns doch so angestrengt, waren bereit, riesige Opfer zu bringen &#8211; trotzdem Fehlanzeige…Statt noch tiefer in Selbstzweifeln zu versinken, habe ich mir &#252;berlegt, ob es daran liegen k&#246;nnte, dass genau diese geballte Willpower und dieser grenzenlose Anfangs-Enthusiasmus vielleicht gar nicht das ist, was wirklich funktioniert. Vielleicht gehe ich falsch an die Sache heran. Die negative Erfolgsstatistik w&#252;rde jedenfalls daf&#252;r sprechen. Ich glaube n&#228;mlich nicht daran, dass mit mir etwas nicht in Ordnung ist oder dass ich schlicht zu faul bin, etwas zu erreichen….!!!<br />
Und da ich schon immer gro&#223;en Spa&#223; am Experimentieren und am Spielen hatte,  hab ich mir &#252;berlegt, die Herangehensweise einfach mal in ihr Gegenteil zu verkehren. An Stelle einer anf&#228;nglichen Riesenanstrengung (”Ab sofort wird alles anders…”) setze ich quasi eine “Mikro”-Ver&#228;nderung &#8211; die kleinste denkbare Ver&#228;nderung in einer Sache, die noch Wirkung erzielt. Wie ein kleiner Kieselstein, der in Gesellschaft mit anderen den Lauf des Flusses ebenso ver&#228;ndern kann, wie der gro&#223;e Felsblock. Mit dem entscheidenden Unterschied: Den Kieselstein k&#246;nnen wir ganz ohne M&#252;he tragen und an der richtigen Stelle platzieren. Den Felsblock lassen wir &#8211; noch  bevor er zum Fluss gebracht ist &#8211; mehrmals fallen und geben schlie&#223;lich entmutigt auf.<br />
So viel kann ich jetzt schon zu meinem “Selbstversuch” sagen: Es macht gro&#223;en Spa&#223;, und da einem diese Mikro-Schritte wirklich locker von der Hand gehen, ist die Motivation, weiter zu machen ungleich h&#246;her. Und dennoch habe ich das Gef&#252;hl etwas zu erreichen! Keine Angst, ich werde nicht so vage bleiben. In weiteren Beitr&#228;gen, die in K&#252;rze folgen, weiter ich Euch mehr erz&#228;hlen &#252;ber meine Kieselstein-Technik &#8211; in Theorie und in Praxis.<br />
Bis dahin bleibe ich<br />
Euer  Michael</p>
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