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	<title> &#187; Michael</title>
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		<title>Sprachen lernen &#8211; in Microschritten, versteht sich</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Je mehr ich mich mit dem Thema besch&#228;ftige, die Dinge in meinem Leben mit den kleinsten Schritten zu &#228;ndern, die noch Wirkung zeigen, desto mehr versuche ich, dies auf alle denkbaren Bereiche auszuweiten oder zumindest einmal dar&#252;ber nachzudenken, wie die (ich nenne sie so) „Kieselstein-Technik“ zur Anwendung kommen kann. Zuletzt ging es mir nun um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Lernfrust.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-72" style="margin-top: 4px; margin-bottom: 4px; border: 1px solid black;" title="lernen" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Lernfrust-300x200.jpg" alt="lernen" width="300" height="200" /></a>Je mehr ich mich mit dem Thema besch&#228;ftige, die Dinge in meinem Leben mit den kleinsten Schritten zu &#228;ndern, die noch Wirkung zeigen,  desto mehr versuche ich, dies auf alle denkbaren Bereiche auszuweiten oder zumindest einmal dar&#252;ber nachzudenken, wie die (ich nenne sie so) „Kieselstein-Technik“ zur Anwendung kommen kann.</p>
<p>Zuletzt ging es mir nun um den Bereich „Sprachen lernen“. Ihr habt m&#246;glicher Weise die gleiche Erfahrung gemacht: Viele Jahr habt ihr in der Schule Englischunterricht „genossen“ oder vielleicht auch dar&#252;ber hinaus Kurse besucht &#8211; wenn es aber darum geht, Englisch zu sprechen, fragt ihr euch, wof&#252;r all die Jahre denn gut waren&#8230;</p>
<p>Mir jedenfalls geht es so und ganz besonders wurde mir dies nochmal bewusst, als ich im April in New York war und mir gew&#252;nscht h&#228;tte, viel besser mit den Einheimischen kommunizieren zu k&#246;nnen &#8211; es waren stattdessen sehr rudiment&#228;re Gespr&#228;che. Und das, obwohl ich durchaus sehr viele englische Texte in Blogs und auch in B&#252;chern lese und verstehe.</p>
<p>So habe ich mich also auf die Suche begeben, ob es auch eine Methode gibt, die der Kieselstein-Technik entspricht und bin dabei &#252;ber einen Linktipp auf dem <a href="http://www.comcoaches.de/?p=236">Sprachen-Blog von Stephan List</a> auf das Angebot von <a href="http://effortlessenglish.com/">effortlessenglish.com</a> gestossen.</p>
<p>Nachdem ich ein paar Artikel auf dem <a href="http://www.effortlessenglishclub.blogspot.com/">Blog</a> gelesen und ein paar Episoden auf dem <a href="http://www.effortlessenglish.libsyn.com/">Podcast von effortless-english</a> geh&#246;rt hatte, beschloss ich, mit die Lektionen des Kurses zu bestellen und bin &#8211; nach beinahe einer Woche des t&#228;glichen Lernens sehr begeistert.</p>
<p>Worum geht es also? A.J. Hoge der Begr&#252;nder der Methode und Sprecher der Lektionen nutzt in seinen Lektionen die Erkenntnisse des „Deep learning“. Das hei&#223;t &#8211; kurz gesagt &#8211; w&#228;hrend mindestens einer Woche wird der selbe Text immer wieder geh&#246;rt, so dass sich die Aussprache und Betonung immer tiefer ins Bewusstsein einpr&#228;gen.</p>
<p>A.J. Hoge geht davon aus, dass im &#252;blichen Englisch-Unterricht zu viel „mit den Augen“ gelernt wird. Wir nutzen unsere Englisch-B&#252;cher, lernen Grammatik-Regeln, pr&#228;gen uns lange LIsten mit Vokabeln ein, unterhalten uns viel „&#252;ber“ die englische Sprache usw. All dies f&#252;hrt aber nicht dazu, dass man am Ende gut sprechen k&#246;nnte.</p>
<p>Seine Methode dagegen basiert &#252;berwiegend darauf, „mit den Ohren“ zu lernen. Wie ein kleines Kind, das immer und immer wieder die gleichen S&#228;tze und Phrasen h&#246;rt  bis es irgendwann anf&#228;ngt zu sprechen. V&#246;llig ohne sich mit Grammatik auseinander gesetzt zu haben oder Vokabellisten gelernt zu haben&#8230;</p>
<p>Genug gequatscht &#8211; wer sich daf&#252;r interessiert, soll einfach mal bei effortlessenglish.com vorbeischauen. Ich finde, es lohnt sich.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Michael</p>
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		<title>R&#252;ckst&#228;nde &#8211; ein Ergebnis zu gro&#223;er Entscheidungsfreiheit</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/10/14/rueckstaende-ein-ergebnis-zu-grosser-entscheidungsfreiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 09:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[gtd]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei meinen &#220;berlegungen zu der Frage, was urs&#228;chlich ist f&#252;r das Entstehen von Arbeitsr&#252;ckst&#228;nden, ist mir heute klar geworden, dass ein &#8220;Zuviel an Entscheidungsfreiheit&#8221; wesentlich dazu beitragen kann. Ich bin immer wieder fasziniert von der Logistik in (gut funktionierenden) Restaurantk&#252;chen. Dort werden die Bestellungen vom Grundsatz her so abgearbeitet, wie sie durch den Kellner &#252;bermittelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-54 aligncenter" title="kueche" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/kueche-300x200.jpg" alt="kueche" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Bei meinen &#220;berlegungen zu der Frage, was urs&#228;chlich ist f&#252;r das Entstehen von Arbeitsr&#252;ckst&#228;nden, ist mir heute klar geworden, dass ein &#8220;Zuviel an Entscheidungsfreiheit&#8221; wesentlich dazu beitragen kann.</p>
<p>Ich bin immer wieder fasziniert von der Logistik in (gut funktionierenden) Restaurantk&#252;chen. Dort werden die Bestellungen vom Grundsatz her so abgearbeitet, wie sie durch den Kellner &#252;bermittelt werden. Es gibt in der K&#252;che nicht die Freiheit zu sagen &#8220;N&#246;, Wiener Schnitzel mach ich nicht so gerne. Der Gast kann warten, bis ich andere, angenehmere Bestellungen zubereitet habe&#8230;&#8221;. Dies w&#252;rde innerhalb k&#252;rzester Zeit zu absolutem Chaos f&#252;hren. Ganz zu schweigen von den G&#228;sten, die, am gleichen Tisch sitzend, ihre Speisen zu ganz unterschiedlichen Zeiten erhalten w&#252;rden.<br />
Was auch nicht vorkommt, ist die Tatsache, dass am Ende des Arbeitstages noch Bestellungen offen sind und der Gast dann bis morgen warten m&#252;sste. Die Arbeit eines Tages wird an einem Tag erledigt.</p>
<p>Ich sp&#252;rt, worauf ich hinaus will: R&#252;ckst&#228;nde k&#246;nnen praktisch dann nicht entstehen, wenn eine klare Regelung existiert, wann und in welcher Reihenfolge (z.B. 5-G&#228;nge-Men&#252;) die Dinge zu erledigen sind.<br />
Genau diese Regelungen existieren allerdings z.B. bei vielen &#8220;Schreibtischt&#228;tern&#8221; und anderen kreativ T&#228;tigen nicht &#8211; et voila: R&#252;ckst&#228;nde sind vorprogrammiert&#8230;</p>
<p>Demnach muss es also darum gehen, diese Entscheidungsfreiheit, wann was zu tun ist, sinnvoll einzuschr&#228;nken. Aber wie soll diese Einschr&#228;nkung funktionieren? Gehen wir nochmal in die Restaurantk&#252;che. Erstes Kriterium ist der Zeitpunkt, wann die Bestellung eingeht. Danach wartet die K&#252;che auf ein Zeichen des Kellners, wann der zweite Gang fertiggestellt werden muss, usw.</p>
<p>Demnach arbeiten Restaurantk&#252;chen &#8211; grob gesprochen &#8211; nach dem FIFO-Prinzip: First in, first out.</p>
<p>Allerdings sind sicherlich noch viele andere Kriterient denkbar, welche die Entscheidungsfreiheit einschr&#228;nken:</p>
<ul>
<li><strong>Priorit&#228;t</strong><br />
Dies ist ein ganz klassisches Auswahlkriterium, wenn es um die Frage geht, was als Erstes zu tun ist. Die Praxis zeigt allerdings, dass Priorit&#228;t, so plausibel dies erscheinen mag, als einziges Kriterium oft nicht geeignet ist, die Aufgaben zeitnah zu erledigen und R&#252;ckst&#228;nde zu vermeiden.</li>
<li><strong>Heute gebracht, morgen gemacht</strong><br />
Dies ist ein Prinzip, was in aller Ausf&#252;hrlichkeit durch <a href="http://www.markforster.net/blog/" target="_blank">Mark Forster</a> in seinem Buch &#8220;Do it tomorrow&#8221; (engl.) beschrieben wird<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lebenskunst-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=0340909129&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><br />
Er geht davon aus, dass im Schnitt jeden Tag soviele ToDos erledigt werden m&#252;ssen, wie &#8220;eingehen&#8221;. Aus diesem Grund schl&#228;gt er vor, dass wir t&#228;glich alle Aufgaben, die am Vortag eingegangen sind erledigen. Auf diese Weise k&#246;nnen keine R&#252;ckst&#228;nde entstehen. Er nutzt damit das Konzept der &#8220;closed List&#8221; (geschlossene Liste) welche nach seiner Auffassung deutlich weniger Widerst&#228;nde provoziert, als eine ewig lange offene Liste.</li>
<li><strong>Kontext</strong><br />
Der Ort an dem wir uns befinden oder die Arbeitsmittel, die uns zur Verf&#252;gung stehen k&#246;nnen ebenfalls eine Entscheidungshilfe sein, wenn es darum geht, die jetzt zu erledigende Aufgabe auszuw&#228;hlen. Dieses Konzept &#8211; Ihr habt es schon erraten ist das Herzst&#252;ck von <a href="http://www.davidco.com/" target="_blank">David Allens</a> &#8220;Getting things done&#8221; (gtd). <iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lebenskunst-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3492240607&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Auch hierzu existiert ein Buch des &#8220;Erfinders&#8221;, in dem er ausf&#252;hrlich die Art und Weise beschreibt, wie er die Aufgaben vom Tisch bekommt.  GTD ist wahrscheinlich das derzeit am meisten genannte System der Aufgabenerledigung. Das Ganze ist relativ komplex und hat f&#252;r viele da drau&#223;en fast schon Religionsstatus. An dieser Stelle nur so viel: Der Kontext ist das Erste zu pr&#252;fende Kriterium f&#252;r die Aufgabenauswahl. Es folgen weitere, wie die zur Verf&#252;gung stehende Zeit, der Energielevel usw. bis irgendwann, aber erst ziemlich am Ende der Liste auch die Priorit&#228;t als Kriterium auftaucht.</li>
</ul>
<p>Mit Sicherheit gibt es viele weitere denkbare Kriterien, die geeignet sind, die Entscheidungsfreiheit einzugrenzen. Ich m&#246;chte hier an dieser Stelle keine Pr&#228;ferenz aussprechen sondern erst noch mal ganz bewusst den Vergleich anstellen. Eins scheint klar. Am Ende wird es sicherlich die Kombination mehrerer Kriterien sein, die wirksam ist. Ich werde Euch dazu auf dem Laufenden halten, was bei mir funktioniert.</p>
<p>So viel erstmal von dieser Erkenntnis</p>
<p>Frohes Schaffen</p>
<p>Euer<br />
Michael</p>
<p>P.S. Ja, die B&#252;cherlinks sind mit meiner &#8220;Partner-ID&#8221; bei Amazon versehen. Jeder kann selbst entscheiden ob er sie nutzen m&#246;chte oder auf anderem Weg &#8220;zum Buchhandel gelangt&#8221;. Falls Ihr meine Links nutzt, k&#246;nnt Ihr es als kleine W&#252;rdigung meiner Arbeit sehen. Vielen Dank.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>R&#252;ckst&#228;nde in die Time Box &#8211; Kieselstein Nr. 2</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/10/12/ruckstande-in-die-time-box-kieselstein-nr-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Pomodoro-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückstände]]></category>
		<category><![CDATA[timeboxing]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Kieselstein ist erfolgreich platziert. Es wird Zeit den zweiten zu legen! Dieses Mal will ich meinen R&#252;ckst&#228;nden zu Leibe r&#252;cken in kleinen und machbaren Mikroschritten, die gar nicht in den Verdacht kommen k&#246;nnen, mich einsch&#252;chtern zu wollen. Der Berg der R&#252;ckst&#228;nde ist nicht klein, deshalb stellt sich wieder die Frage, wie ich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-12" title="Backlog" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Backlog.jpg" alt="Backlog" width="275" height="366" />Der <a href="../2009/09/28/inbox-zero-mein-erster-kieselstein/" target="_blank">erste Kieselstein</a> ist erfolgreich platziert. Es wird Zeit den zweiten zu legen!</p>
<p>Dieses Mal will ich meinen R&#252;ckst&#228;nden zu Leibe r&#252;cken in kleinen und machbaren Mikroschritten, die gar nicht in den Verdacht kommen k&#246;nnen, mich einsch&#252;chtern zu wollen. Der Berg der R&#252;ckst&#228;nde ist nicht klein, deshalb stellt sich wieder die Frage, wie ich aus der Riesenaufgabe einen Kieselstein mache, d.h. den kleinsten Schritt in Richtung des gro&#223;en Zieles (alle R&#252;ckst&#228;nde sind abgearbeitet), der noch Wirkung erzielt.</p>
<p>Zu diesem Zweck erscheint es mir am Einfachsten, eine bestimmtes Zeitpensum (eine Zeitbox) zu definieren innerhalb derer ich mich um meine R&#252;ckst&#228;nde und eben nur darum k&#252;mmern m&#246;chte. Eine sehr sch&#246;ne Ausarbeitung dieser Technik, die time boxing genannt wird, nennt sich “<a href="http://www.pomodorotechnique.com/" target="_blank">Pomodoro-Technik</a>“. Ein Bild das sich auf den Kurzzeitmesser in Form einer Tomate (Pomodoro) f&#252;r die K&#252;che bezieht. Und weil der Urheber dieser Technik (Francesco Cirillo) 25 Minuten f&#252;r eine gute Gr&#246;&#223;e einer Zeitbox h&#228;lt, will ich dies auch mal so &#252;bernehmen.</p>
<p>Hier also die Beschreibung meines Kieselsteins:</p>
<ul>
<li>Jeden Morgen zum Tagesstart arbeite ich ausschlie&#223;lich an meinem R&#252;ckst&#228;nden</li>
<li>Die Zeitdauer hierf&#252;r lege ich auf 25 Minuten (1 Pomodoro) fest</li>
<li>Ich arbeite nach dem Prinzip “lifo” (last in first out), d.h die aktuelleren R&#252;ckst&#228;nde werden zuerst erledigt.</li>
<li>Das Abarbeiten der R&#252;ckst&#228;nde erfolgt nach dem gleich Prinzip wie das Leeren des Eingangskorbes:
<ul>
<li>wegwerfen</li>
<li>sofort erledigen</li>
<li>zur baldigen Erledigung notieren (nozbe.com) und ablegen</li>
<li>ablegen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Auch hier werde ich wieder w&#228;hrend 5 Arbeitstagen genau beobachten und schriftlich festhalten was mit mir (und dem Kieselstein) passiert.</p>
<p>Das wars f&#252;r dieses Mal.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Euch<br />
Euer<br />
Michael</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aufschieben oder Schaffen &#8211; der Modus macht´s</title>
		<link>http://michaelletzel.de/2009/10/05/aufschieben-oder-schaffen-der-modus-machts/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 12:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe nun eine Woche des Selbstversuches “Kieselstein-Technik” hinter mich gebracht und das ist hierbei die wichtigste Erkenntnis: Ob wir aufschieben oder was schaffen h&#228;ngt ganz wesentlich von dem “Modus” ab in den wir uns selbst versetzen! Wir alle kennen das: Wenn wir im B&#252;ro sitzen und erst mal angefangen haben, im Internet zu surfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-22" title="Schalter" src="http://michaelletzel.de/wp-content/uploads/2009/10/Schalter.jpg" alt="Schalter" width="270" height="370" />Ich habe nun eine Woche des Selbstversuches “Kieselstein-Technik” hinter mich gebracht und das ist hierbei die wichtigste Erkenntnis:</p>
<p><strong>Ob wir aufschieben oder was schaffen h&#228;ngt ganz wesentlich von dem “Modus” ab in den wir uns selbst versetzen! </strong></p>
<p>Wir alle kennen das: Wenn wir im B&#252;ro sitzen und erst mal angefangen haben, im Internet zu surfen (manche sagen auch: Nach wichtigen Informationen suchen), dann kann es manchmal Stunden dauern, bis wir uns wieder daran erinnern, was wir eigentlich zu tun haben….</p>
<p>…meine Theorie hierzu: Wir sind nicht wirklich faul sondern wir haben uns schlicht in den falschen Modus versetzt (in dem Fall in den Surf-Modus) und dann den Schalter zum Umschalten in den “Schaff-Modus” nicht mehr gefunden. Wenn das so stimmt, dann m&#252;sste es umgekehrt ja m&#246;glich sein, dass wir uns in einen produktiven Modus versetzen, der es dann seinerseits erschwert, aufzuschieben oder sonstige Dinge zu tun, die jetzt nicht an der Reihe sind…?!?</p>
<p>Ob diese Modus-Theorie stimmt m&#252;sste die Praxis zeigen. Bei mir war es nun aber diese Woche so, dass die Praxis bei meinem <a href="../2009/09/28/inbox-zero-mein-erster-kieselstein/" target="_blank">Kieselstein Nr. 1</a> funktioniert hat &#8211; die Theorie habe ich erst danach entwickelt.</p>
<p>Nochmal kurz zur Erinnerung: Ich wolle t&#228;glich meinen Eingangskorb leeren, d.h. alle Papiere, die sich am Vortag dort angesammelt haben auf die ein oder andere Weise abarbeiten. Abarbeiten hie&#223; sofort erledigen oder zur baldigen Erledigung notieren und in bis dahin an geeigneter Stelle ablegen. Und siehe da: Dies hat wunderbar funktioniert, ohne dass es besonders anstrengend gewesen w&#228;re. Ich bin sehr selten auf die Idee gekommen, etwas anderes zu tun und wenn, dann dann wollte ich immer relativ schnell wieder zur&#252;ck zu meinem Kieselstein!</p>
<p>Nun denn, das war also ein super Einstieg und jetzt wird es h&#246;chste Zeit, dass ich meinen n&#228;chsten Kieselstein suche. Doch davon sp&#228;ter mehr…</p>
<p>Euer<br />
Michael</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nozbe gl&#228;nzt mit ZTD-Funktionalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 05:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war mal eine tolle &#220;berraschung: Als ich heute den Blog des Software-Entwicklers Michael Sliwiniski las, bekam ich gl&#228;nzende Augen. Er berichtet, dass er in seine GTD-Aufgabenverwaltung nun ein Kalenderfeature eingebaut hat, was von einer ZTD (Zen to done) &#8211; Technik inspiriert ist. Nozbe bietet nun die M&#246;glichkeit, in diesem Kalender “Big Rocks” und “Most [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war mal eine tolle &#220;berraschung: Als ich heute den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nozbe.com/gtd/blog/post-9701579/plans_for_this_week_next_week_new_way_of_planning_in_nozbe_20_calendar">Blog des Software-Entwicklers Michael Sliwiniski</a></span> las, bekam ich gl&#228;nzende Augen. Er berichtet, dass er in seine GTD-Aufgabenverwaltung nun ein Kalenderfeature eingebaut hat, was von einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.nozbe.com/gtd/blog/post-9701579/plans_for_this_week_next_week_new_way_of_planning_in_nozbe_20_calendar">ZTD (Zen to done)</a></span> &#8211; Technik inspiriert ist. Nozbe bietet nun die M&#246;glichkeit, in diesem Kalender “Big Rocks” und “Most Important Tasks (MIT)” zu verwalten.Nozbe (ich werde sp&#228;ter mal ausf&#252;hrlicher dar&#252;ber schreiben) ist derzeit mein Favorit unter den (gtd-orientierten) Aufgabenverwaltungs-Tools. Mit diesem Feature hat es seinen Vorsprung erstmal kr&#228;ftig ausgebaut!!! Worum geht es also?<br />
Nozbe hat eine neue Kalender-Ansicht, quasi einen Wochenplaner, verwirklicht. Dort habe ich die M&#246;glichkeit, zum einen Aufgaben anzuzeigen, die ich im Laufe der Woche (ohne bestimmtes F&#228;lligkeitsdatum) erledigen m&#246;chte. Zum anderen kann ich “next actions” aber auch gewissen Wochentagen zuordnen welche mir dann ebenfalls entsprechend in dieser Wochenansicht angezeigt werden.Ich wei&#223;: Das entspricht nicht mehr der strengen gtd-Lehre, wo nur die Aufgaben terminiert werden, wie wirklich an einem bestimmten Tag erledigt werden m&#252;ssen. Es gibt allerdings viele, die mit der reinen Lehre nicht richtig klar kommen. Wenn es darum geht, Alternativen zu probieren, dann ist Zen to done (ZTD) mit Sicherheit einen Blick wert.<br />
Ich jedenfalls mag es und darum ist dieses neue Nozbe-Feature f&#252;r mich ein Grund zu gro&#223;er Freude. <br />
Euer<br />
Michael </p>
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		<title>Inbox zero &#8211; mein erster Kieselstein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[gtd]]></category>
		<category><![CDATA[inbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit: Ich beginne heute damit meinen ersten &#246;ffentlichen Kieselstein zu platzieren. Ganz bewusst und auch, um die Kieselstein-Technik in Theorie und Praxis auszuarbeiten.Es geht um die Regeln f&#252;r das Leeren (und voherige F&#252;llen) meines Eingangskorbes. Der Begriff “inbox zero” wurde durch den wohlbekannten Blogger Merlin Mann gepr&#228;gt und besonders in einem fantastischen Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit: Ich beginne heute damit meinen ersten &#246;ffentlichen Kieselstein zu platzieren. Ganz bewusst und auch, um die Kieselstein-Technik in Theorie und Praxis auszuarbeiten.Es geht um die Regeln f&#252;r das Leeren (und voherige F&#252;llen) meines Eingangskorbes. Der Begriff “inbox zero” wurde durch den wohlbekannten Blogger Merlin Mann gepr&#228;gt und besonders in einem <a href="http://inboxzero.com/video/" target="_blank">fantastischen Video</a> beschrieben. Merlin bezieht sich auf die E-Mail-Inbox, w&#228;hrend es mir bei meinem Kieselstein um den “analogen” Eingangskorb geht &#8211; den mit dem echten Papier drin…Dann will ich also mal ganz konkret beschreiben, worum es bei diesem Kieselstein geht:</p>
<ul>
<li> alle im Verlauf des Tages eingehenden “Papiere” werden unbearbeitet in den Eingangskorb (Inbox) gelegt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Anrufe und m&#252;ndlich vorgetragene Anliegen werden notiert (1 Blatt pro Anruf/Anliegen). Diese Notizbl&#228;tter kommen ebenfalls in die Inbox</li>
</ul>
<ul>
<li>Zum Tagesstart werden die Posteing&#228;nge des Vortages wie folgt abgearbeitet:
<ul>
<li>Wegwerfen &#8211; nicht ben&#246;tigtes Zeug wird einfach weggeworfen</li>
<li>Erledigen &#8211; was einigerma&#223;en schnell geht wird erledigt</li>
<li>Erfassen &#8211; was nicht erledigt werden kann wird erfasst, soweit sich daraus eine T&#228;tigkeit ergibt (bei mir geschieht dies in der GTD-Software <a href="http://www.nozbe.com/" target="_blank">Nozbe</a>)</li>
<li>Ablegen &#8211; alle Papiere werden, soweit sie aufbewahrt werden m&#252;ssen entsprechend aufger&#228;umt (= abgelegt)</li>
</ul>
</li>
<li>der Eingangskorb wird auf diese Weise einmal t&#228;glich vollst&#228;ndig geleert &#8211; INBOX ZERO</li>
</ul>
<ul>
<li>Der E-Mail-Posteingang ist NICHT Bestandteil dieses Kieselsteines</li>
</ul>
<p>An 5 aufeinander folgenden Tagen werde ich ganz genau beobachten, wie es mir mit diesem Kieselstein geht und schriftlich meine Erfahrungen damit festhalten &#8211; positive und negative. Nachdem ich mich 5 Tage lang voll auf den Kieselstein konzentriert habe, kommt f&#252;r diesen die n&#228;chste Stufe der Kieselstein-Technik. Dazu sp&#228;ter mehr.Das wars mal f&#252;r heute.</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Euch</p>
<p>Euer<br />
Michael</p>
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		<title>Hilfe ich bin ein Versager</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 05:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kieselstein-Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns kennen sicherlich dieses garstige Gef&#252;hl: Vieles haben wir uns vorgenommen, Vieles probiert aber nur Weniges ist wirklich gegl&#252;ckt. Wir wollten regelm&#228;&#223;ig Sport treiben &#8211; jetzt reicht´s nur noch f&#252;r Extreme-Couching. Wir wollten abnehmen &#8211; irgendwie sabotiert uns die Anzeige der Waage. Wir wollten zu Hause mal so richtig ausmisten &#8211; jetzt halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns kennen sicherlich dieses garstige Gef&#252;hl: Vieles haben wir uns vorgenommen, Vieles probiert aber nur Weniges ist wirklich gegl&#252;ckt. Wir wollten regelm&#228;&#223;ig Sport treiben &#8211; jetzt reicht´s nur noch f&#252;r Extreme-Couching. Wir wollten abnehmen &#8211; irgendwie sabotiert uns die Anzeige der Waage. Wir wollten zu Hause mal so richtig ausmisten &#8211; jetzt halten wir das Chaos schon fast f&#252;r den Normalzustand. Wir wollten weniger vor der Glotze sitzen &#8211; das neue Heimkino-System muss sich aber auch rechnen…Die Liste lie&#223;e sich unendlich fort f&#252;hren und jeder der dies liest k&#246;nnte sicherlich ohne weiteres Nachdenken f&#252;nf weitere Beispiele anf&#252;hren.<br />
Das Problem ist, dass wir uns irgendwann selbst nicht mehr leiden k&#246;nnen, weil wir sp&#252;ren, dass wir uns mehr und mehr selbst bel&#252;gen. Dabei haben wir uns doch so angestrengt, waren bereit, riesige Opfer zu bringen &#8211; trotzdem Fehlanzeige…Statt noch tiefer in Selbstzweifeln zu versinken, habe ich mir &#252;berlegt, ob es daran liegen k&#246;nnte, dass genau diese geballte Willpower und dieser grenzenlose Anfangs-Enthusiasmus vielleicht gar nicht das ist, was wirklich funktioniert. Vielleicht gehe ich falsch an die Sache heran. Die negative Erfolgsstatistik w&#252;rde jedenfalls daf&#252;r sprechen. Ich glaube n&#228;mlich nicht daran, dass mit mir etwas nicht in Ordnung ist oder dass ich schlicht zu faul bin, etwas zu erreichen….!!!<br />
Und da ich schon immer gro&#223;en Spa&#223; am Experimentieren und am Spielen hatte,  hab ich mir &#252;berlegt, die Herangehensweise einfach mal in ihr Gegenteil zu verkehren. An Stelle einer anf&#228;nglichen Riesenanstrengung (”Ab sofort wird alles anders…”) setze ich quasi eine “Mikro”-Ver&#228;nderung &#8211; die kleinste denkbare Ver&#228;nderung in einer Sache, die noch Wirkung erzielt. Wie ein kleiner Kieselstein, der in Gesellschaft mit anderen den Lauf des Flusses ebenso ver&#228;ndern kann, wie der gro&#223;e Felsblock. Mit dem entscheidenden Unterschied: Den Kieselstein k&#246;nnen wir ganz ohne M&#252;he tragen und an der richtigen Stelle platzieren. Den Felsblock lassen wir &#8211; noch  bevor er zum Fluss gebracht ist &#8211; mehrmals fallen und geben schlie&#223;lich entmutigt auf.<br />
So viel kann ich jetzt schon zu meinem “Selbstversuch” sagen: Es macht gro&#223;en Spa&#223;, und da einem diese Mikro-Schritte wirklich locker von der Hand gehen, ist die Motivation, weiter zu machen ungleich h&#246;her. Und dennoch habe ich das Gef&#252;hl etwas zu erreichen! Keine Angst, ich werde nicht so vage bleiben. In weiteren Beitr&#228;gen, die in K&#252;rze folgen, weiter ich Euch mehr erz&#228;hlen &#252;ber meine Kieselstein-Technik &#8211; in Theorie und in Praxis.<br />
Bis dahin bleibe ich<br />
Euer  Michael</p>
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