Okt 12 2009
Rückstände in die Time Box – Kieselstein Nr. 2
Der erste Kieselstein ist erfolgreich platziert. Es wird Zeit den zweiten zu legen!
Dieses Mal will ich meinen Rückständen zu Leibe rücken in kleinen und machbaren Mikroschritten, die gar nicht in den Verdacht kommen können, mich einschüchtern zu wollen. Der Berg der Rückstände ist nicht klein, deshalb stellt sich wieder die Frage, wie ich aus der Riesenaufgabe einen Kieselstein mache, d.h. den kleinsten Schritt in Richtung des großen Zieles (alle Rückstände sind abgearbeitet), der noch Wirkung erzielt.
Zu diesem Zweck erscheint es mir am Einfachsten, eine bestimmtes Zeitpensum (eine Zeitbox) zu definieren innerhalb derer ich mich um meine Rückstände und eben nur darum kümmern möchte. Eine sehr schöne Ausarbeitung dieser Technik, die time boxing genannt wird, nennt sich “Pomodoro-Technik“. Ein Bild das sich auf den Kurzzeitmesser in Form einer Tomate (Pomodoro) für die Küche bezieht. Und weil der Urheber dieser Technik (Francesco Cirillo) 25 Minuten für eine gute Größe einer Zeitbox hält, will ich dies auch mal so übernehmen.
Hier also die Beschreibung meines Kieselsteins:
- Jeden Morgen zum Tagesstart arbeite ich ausschließlich an meinem Rückständen
- Die Zeitdauer hierfür lege ich auf 25 Minuten (1 Pomodoro) fest
- Ich arbeite nach dem Prinzip “lifo” (last in first out), d.h die aktuelleren Rückstände werden zuerst erledigt.
- Das Abarbeiten der Rückstände erfolgt nach dem gleich Prinzip wie das Leeren des Eingangskorbes:
- wegwerfen
- sofort erledigen
- zur baldigen Erledigung notieren (nozbe.com) und ablegen
- ablegen
Auch hier werde ich wieder während 5 Arbeitstagen genau beobachten und schriftlich festhalten was mit mir (und dem Kieselstein) passiert.
Das wars für dieses Mal.
Es grüßt Euch
Euer
Michael
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