Sep 28 2009

Inbox zero – mein erster Kieselstein

Autor: Michael. Abgelegt unter Kieselstein-Technik, Produktivität

Es ist soweit: Ich beginne heute damit meinen ersten öffentlichen Kieselstein zu platzieren. Ganz bewusst und auch, um die Kieselstein-Technik in Theorie und Praxis auszuarbeiten.Es geht um die Regeln für das Leeren (und voherige Füllen) meines Eingangskorbes. Der Begriff “inbox zero” wurde durch den wohlbekannten Blogger Merlin Mann geprägt und besonders in einem fantastischen Video beschrieben. Merlin bezieht sich auf die E-Mail-Inbox, während es mir bei meinem Kieselstein um den “analogen” Eingangskorb geht – den mit dem echten Papier drin…Dann will ich also mal ganz konkret beschreiben, worum es bei diesem Kieselstein geht:

  • alle im Verlauf des Tages eingehenden “Papiere” werden unbearbeitet in den Eingangskorb (Inbox) gelegt.
  • Anrufe und mündlich vorgetragene Anliegen werden notiert (1 Blatt pro Anruf/Anliegen). Diese Notizblätter kommen ebenfalls in die Inbox
  • Zum Tagesstart werden die Posteingänge des Vortages wie folgt abgearbeitet:
    • Wegwerfen – nicht benötigtes Zeug wird einfach weggeworfen
    • Erledigen – was einigermaßen schnell geht wird erledigt
    • Erfassen – was nicht erledigt werden kann wird erfasst, soweit sich daraus eine Tätigkeit ergibt (bei mir geschieht dies in der GTD-Software Nozbe)
    • Ablegen – alle Papiere werden, soweit sie aufbewahrt werden müssen entsprechend aufgeräumt (= abgelegt)
  • der Eingangskorb wird auf diese Weise einmal täglich vollständig geleert – INBOX ZERO
  • Der E-Mail-Posteingang ist NICHT Bestandteil dieses Kieselsteines

An 5 aufeinander folgenden Tagen werde ich ganz genau beobachten, wie es mir mit diesem Kieselstein geht und schriftlich meine Erfahrungen damit festhalten – positive und negative. Nachdem ich mich 5 Tage lang voll auf den Kieselstein konzentriert habe, kommt für diesen die nächste Stufe der Kieselstein-Technik. Dazu später mehr.Das wars mal für heute.

Es grüßt Euch

Euer
Michael

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